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Hat Europa eine kulturelle Identität?


Diese Frage stellt sich immer wieder neu.


Europa ist ein Vielvölkerkontinent. Jede einzelne Nation nimmt für sich in Anspruch, über eine eigene nationale Identität zu verfügen.
Gibt es trotzdem so etwas wie eine übergreifende Identität Europas, die über den Verweis auf ein abendländisch-christlich-jüdisches Erbe hinausreicht?
Mit was genau wäre Europa in kultureller Hinsicht identisch? Diese Frage ist nicht neu, aber sie stellt sich immer wieder neu, weil sich die übergreifenden Themen stetig verändern.
Gegenwärtig steht ein anderes Erbe im Mittelpunkt der Debatten über die kulturelle Identität Europas: die koloniale Vergangenheit des Kontinents und sein Verhältnis zur außereuropäischen Welt.

Änderung: krankheitsbedingt findet die Veranstaltung nicht mit Prof. Michael Hochgeschwender statt.

Welche Konsequenzen dieses Verhältnis und die damit verbundenen Fragen um Schuld und Wiedergutmachung für das europäische kulturelle Selbstverständnis hat, diskutieren Prof. Aleida Assmann und Jürgen Kaube, Feuilletonchef und Herausgeber der FAZ, diskutieren.
Moderiert wird das Gespräch von Georgios Chatzoudis.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Italienischen Zentrum Villa Vigoni und der Gerda Henkel Stiftung statt.

Wann? Dienstag, 12. April 2022, um 19:30 Uhr (Anmeldung bis 15 Uhr am Vortragstag)

Die Teilnahme ist kostenlos! Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Sie können sich auch per Mail anmelden: vhsinfo@rathaus.potsdam.de

 

 


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