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Kunst-, Kulturgeschichte, Literatur


Bitte beachten Sie die unten angegebenen Hinweise zur Fachberatung.

Anmeldung möglich online - Kreatives Schreiben (F21-2B001)

Mo. 29.03.2021 (17:00 - 19:15 Uhr) - Mo. 14.06.2021
Dozentin: Angelina Streich

Wer hat Angst vor dem leeren Blatt? Sie nicht? Dann sind Sie hier richtig! In diesem Schreibkurs gehen wir gemeinsam auf die Suche nach Ihren Geschichten und Worten. Wir werden mit geleiteten Sprachspielen, kreativen Schreibübungen und einem Einblick in die Handwerkskiste des Schreibens Ihren inneren Schriftsteller bzw. Ihre innere Schriftstellerin hervorlocken. Lassen Sie sich auf das Experiment ein, schnappen Sie sich Stift und Papier und schreiben Sie, schreiben Sie, schreiben Sie... Denn, wie schon Mark Twain wusste: "Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Worte weglassen".

Anmeldung möglich Einführung in die Ausstellung "Rembrandts Orient" (F21-2C002)

Mo. 12.04.2021 17:30 - 19:00 Uhr
Dozentin: Dr. Claire Guinomet

Im 17. Jahrhundert, dem Goldenen Zeitalter der Niederlande, florierte der Handel mit exotischen Waren aus dem Orient. Unter diesem Einfluss nahmen Rembrandt und seine Zeitgenossen exotische Motive in die Malerei auf und setzten sich auf unterschiedliche Weise mit dem Orient auseinander. Es entstanden neuartige Historienszenen, Porträts und Stillleben. Diese Werke spiegeln die Auseinandersetzung der Künstler mit den außereuropäischen Kulturen sowie ihren eurozentristischen Blick wider.

Anmeldung auf Warteliste Alle Macht den Nanas - die Künstlerin Niki de Saint Phalle (F21-2C009)

Do. 22.04.2021 14:00 - 15:30 Uhr
Dozentin: Dr. Gerhild H. M. Komander

Eine heitere Künstlerin war sie, eine Künstlerin, die ihr Leben lang provozierte und doch ein großes Publikum begeistert. Die prallen, bunt bemalten Kolossalfiguren bewegen seit 1964 die Welt. Nanas nannte Niki de Saint Phalle diese Werke. Sie sind ihr Beitrag zur Frauenbewegung der Nachkriegszeit und gelten als Symbole weiblichen Selbstbewusstseins und weiblicher Stärke. Die enge Lebens- und Arbeitsgemeinschaft mit Jean Tinguely brachte auch gemeinsame Arbeiten hervor wie den Strawinski-Brunnen vor dem Centre Pompidou in Paris. Im Garten des Tarot in der Toskana schuf das Paar bis zu 15 Meter hohe, teils begehbare Figuren des Tarots. Vor ihrem Tod entwarf sie die innere Mosaik-Gestaltung der Grotte in den Herrenhäuser Gärten, in der ihre Nanas sich ins Unendliche spiegeln.

Anmeldung möglich Einführung in die Ausstellung "Rembrandts Orient" (F21-2C003D)

Vortrag im Live-Stream

Mo. 26.04.2021 17:30 - 19:00 Uhr
Dozentin: Dr. Claire Guinomet

Im 17. Jahrhundert, dem Goldenen Zeitalter der Niederlande, florierte der Handel mit exotischen Waren aus dem Orient. Unter diesem Einfluss nahmen Rembrandt und seine Zeitgenossen exotische Motive in die Malerei auf und setzten sich auf unterschiedliche Weise mit dem Orient auseinander. Es entstanden neuartige Historienszenen, Porträts und Stillleben. Diese Werke spiegeln die Auseinandersetzung der Künstler mit den außereuropäischen Kulturen sowie ihren eurozentristischen Blick wieder.

Anmeldung möglich Afrikas Kampf um seine Kunst (Sprache: Französisch) (F21-2C015D)

Vortrag im Live-Stream

Di. 18.05.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Bénédicte Savoy

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Das fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.

Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen.

Arno Bertina ist Autor von Romanen, Essays und Radiofeatures, in denen er häufig zeitgeschichtliche Themen aufgreift. So behandelt er in dem von Bénédicte Savoy ins Deutsche übersetzten Buch "Mona Lisa in Bangoulap: Die Fabel vom Weltmuseum" (Matthes & Seitz 2016) ebenso spielerisch wie geistreich die Widersprüche der Museumsarbeit in der postkolonialen Weltgesellschaft.

Das Gespräch wird moderiert von Michaela Wiegel, politische Korrespondentin der FAZ für Frankreich.
Die Veranstaltung findet in französischer Sprache in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris und der Heinrich Böll Stiftung Paris statt.

Plätze frei Literatur im Gespräch (F21-2A005)

In Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Do. 27.05.2021 19:00 - 20:30 Uhr in Stadt- u. Landesbibliothek, Zeitschriftenlounge, Am Kanal 47
Dozentin: Helen Thein-Peitsch

Literatur ist nicht nur Kunst, sondern auch Produkt zeitgeschichtlicher Bedingungen. Sie entsteht und sie wirkt nie losgelöst von historischen und gesellschaftlichen Umständen. Und ist dennoch auch ein sinnlicher und sprachlicher Genuss. In einem offenen Gesprächskreis wird pro Abend über je ein Buch diskutiert, das alle gelesen haben sollten. Ziel ist es, gemeinsam der Wirkung von Literatur nachzuspüren sowie Bücher in Bezug auf aktuelle Debatten oder interessante Jubiläen zu entdecken.

27.05.2021 Lukas Bärfuss "Hagard"
19.08.2021 Jan Brandt, "Ein Haus auf dem Land / Eine Wohnung in der Stadt: Von einem, der zurückkam, um seine alte Heimat zu finden"
Bitte beachten Sie, dass die Autorin/der Autor nicht anwesend ist.

Helen Thein-Peitsch, Mitarbeiterin der Bibliothek am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, studierte Gender Studies und Jüdische Studien in Berlin und Potsdam und arbeitete zuletzt die Nachlassbibliothek des ehemaligen Suhrkamp-Cheflektors Walter Boehlich auf.

Anmeldung möglich Navid Kermani im Gespräch mit Prof. Michael Brenner (F21-2A010D)

Vortrag im Live-Stream

Do. 27.05.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Michael Brenner

Navid Kermani, ist freier Schriftsteller und habilitierter Orientalist. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Hamburger Akademie der Wissenschaften. Für sein akademisches und literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Friedenspreis des Deutsche Buchhandels und zuletzt mit der Buber-Rosenzweig-Medaille.

Michael Brenner ist Professor für jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München. Er ist ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Das Thema steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Anmeldung möglich Albrecht Dürer zum 550. Geburtstag - Künstler, Techniker und Unternehmer (F21-2C010)

Do. 27.05.2021 14:00 - 15:30 Uhr
Dozentin: Dr. Gerhild H. M. Komander

Er lebte in einer widersprüchlichen Zeit, zwischen Hexenglauben und Wissenschaften, Reaktionismus und Reformation. Albrecht Dürer (1471 - 1528) zählt zu den bedeutenden Wegbereitern der Renaissance jenseits der Alpen. Er gilt als der Schöpfer des ersten autonomen Selbstbildnisses der abendländischen Kunst. Er erhob Landschaften und Tiere zu eigenen Bildthemen und wirkte mit seiner Kunst zurück in die Niederlande und nach Italien. In seinen theoretischen Werken befasste er sich mit menschlicher Proportion, exakter Messung und Festungsbau.

Plätze frei Literatur im Gespräch (S21-2A006)

In Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Do. 19.08.2021 19:00 - 20:30 Uhr in Stadt- u. Landesbibliothek, Zeitschriftenlounge, Am Kanal 47
Dozentin: Helen Thein-Peitsch

Literatur ist nicht nur Kunst, sondern auch Produkt zeitgeschichtlicher Bedingungen. Sie entsteht und sie wirkt nie losgelöst von historischen und gesellschaftlichen Umständen. Und ist dennoch auch ein sinnlicher und sprachlicher Genuss. In einem offenen Gesprächskreis wird pro Abend über je ein Buch diskutiert, das alle gelesen haben sollten. Ziel ist es, gemeinsam der Wirkung von Literatur nachzuspüren sowie Bücher in Bezug auf aktuelle Debatten oder interessante Jubiläen zu entdecken.

19.08.2021 Jan Brandt, "Ein Haus auf dem Land / Eine Wohnung in der Stadt: Von einem, der zurückkam, um seine alte Heimat zu finden"
Bitte beachten Sie, dass der Autor nicht anwesend ist.

Helen Thein-Peitsch, Mitarbeiterin der Bibliothek am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, studierte Gender Studies und Jüdische Studien in Berlin und Potsdam und arbeitete zuletzt die Nachlassbibliothek des ehemaligen Suhrkamp-Cheflektors Walter Boehlich auf.