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Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt?
Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren die Literaturwissenschaftlerin Aleida Assmann, die 2018 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde, und der Politikwissenschaftler Herfried Münkler.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.
Die Zugangsdaten erhalten Sie nach der Anmeldung. Achtung: Die Anmeldung ist bis 15 Uhr am Vortragstag möglich!


Kosten

0,00 € (keine Ermäßigung möglich)


Termin

Fr. 29.10.2021, 19:30 - 21:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
Fr. 29.10.2021 19:30 - 21:00 Uhr   Live-Stream