Kunst aus Afrika - wem gehört sie? (c) Michaela Hille, Museum f. Kunst u. Gewerbe Hamburg

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Afrikas Kampf um seine Kunst


Ein spannender Diskussionsabend in französischer Sprache - live aus Paris.


Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Das fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.


Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominente

sten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen.
Arno Bertina ist Autor von Romanen, Essays und Radiofeatures, in denen er häufig zeitgeschichtliche Themen aufgreift.

Das Gespräch wird moderiert von Michaela Wiegel, politische Korrespondentin der FAZ für Frankreich.


Die Veranstaltung findet in französischer Sprache in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris und der Heinrich-Böll-Stiftung Paris statt.

Wann? 18. Mai 2021 von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Der Vortrag im Live-Stream ist kostenlos. Die nötigen Zugangsdaten erhalten Sie nach der Anmeldung.

Tel: 0331 289-4566/-4569 oder E-Mail: vhsinfo@rathaus.potsdam.de


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