Im "Zeitalter der Entdecker" war die Kirche sowohl an Mission als auch an fremden Reichtümern interessiert. (c) pixabay

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Ein Elefant für den Papst


Die Entdeckung der Neuen Welt und der Kurie in Rom.


1514 erreicht Papst Leo X. in Rom ein Geschenk des Königs von Portugal: ein junger weißer Elefant.
Ausgehend von diesem Ereignis, das seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte, können Sie eine Reise ins "Zeitalter der Entdecker" unternehmen. Sie hören von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie und der Kirche als aufmerksamen Begleiter, der an Mission, aber auch an den Reichtümern ferner Länder interessiert war.
In einem aus heutiger Sicht ungeheuerlichen Vertrag teilten sich Portugal und Spanien im Jahr 1494 gar die Welt untereinander auf, indem sie durch den Atlantik eine Linie vom Nord- zum Südpol ziehen - ein Sinnbild herrscherlicher Hybris, das bis heute nachwirkt.

Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Sprecher des 53. Historikertages, der vom 5.-8.10.2021 in München stattfindet.

Wann? Freitag, 1. Oktober 2021, um 19:30 Uhr (Anmeldung bis 15 Uhr des Vortragstages)

 

Die Teilnahme ist kostenlos! Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Sie können sich auch per Mail anmelden: vhsinfo@rathaus.potsdam.de


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