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Stadt und Geschichte


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Plätze frei Auf den Spuren der Vorfahren (W21-1A417)

Eine Einführung in die Ahnenforschung

Fr. 16.04.2021 (16:30 - 18:00 Uhr) - Fr. 23.04.2021
Dozent: Dr. Johannes Leicht

Wer waren meine Urgroßeltern? Und wo lebten deren Eltern und Großeltern? Familiengeschichtliche Forschungen haben wieder Konjunktur. In diesem Einsteigerkurs erlernen Sie geeignete Arbeitsmethoden zur selbstständigen Ahnenforschung und nützliches Handwerkszeug für erfolgreiche Recherchen. Sie lernen die wichtigsten genealogischen Quellen sowie ihre digitale oder analoge Benutzung kennen. Auch wer seine Ergebnisse sachgerecht sichern und ansprechend präsentieren können möchte, ist hier richtig.

Anmeldung möglich König Friedrich Wilhelm I. und der preußische Mythos (F21-1A721D)

Vortrag im Live-Stream

Mi. 21.04.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Prof. Barbara Stollberg-Rilinger

Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688-1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, hielt aber peinlich auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten desavouierte er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen, für manche noch heute, als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Im Vortrag möchte ich zwei Fragen nachgehen: erstens, wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen, und zweitens, wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist.

Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Vortrag im Live-Stream

Anmeldung möglich Anspruch auf heiligen Boden: Der israelisch-palästinensische Konflikt um den Tem (F21-1A728D)

Vortrag im Live-Stream

Mi. 28.04.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Dr. Joseph Croitoru

Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden - anders als in byzantinischer Zeit - erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelberg-Plateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheen-Areal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.

Dr. Joseph Croitoru ist Historiker und Journalist. Langjähriger Autor der Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Neuen Zürcher Zeitung mit den Schwerpunkten Nahost und Osteuropa, schreibt er u.a. für Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und die taz.

Vortrag im Live-Stream

Anmeldung möglich Geschichte(n) hinter Straßennamen und "FrauenOrten" (F21-1B806)

Do. 06.05.2021 17:30 - 19:45 Uhr
Dozentin: Dörthe Kuhlmey

Die Namensgebung rund um den Alten Markt sorgte im Herbst 2019 für Aufsehen, Diskussion und Entscheidungsfindung! Wer waren die politisch engagierten Frauen, nach denen jetzt Straßen benannt werden?
Ein ganzes Stadtviertel hat sie bereits: Richarda Huch, Nelly Sachs, Marie Juchacz sind als Straßennamen im Kirchsteigfeld fest verankert. Wir beleuchten diese bedeutenden Persönlichkeiten und laufen gemeinsam los, um Frauenschicksale im Potsdamer Innenstadtbild kennenzulernen - eine Zeitreise der besonderen Art! Oft werden diese Orte übersehen oder liegen im Verborgenen. Durch viel persönliches Engagement wurden sie vor zehn Jahren erstmals durch "FrauenOrte"-Tafeln im Land Brandenburg sichtbar und erlebbar gemacht. Von der Seidenkultivateurin bis hin zur Stifterin des ersten Schwimmbades von Potsdam findet sich viel Spannendes, Nachdenkenswertes und Anregendes für Frauen (und Männer)! Die Veranstaltung startet mit einem kleinen Vortrag, dann geht es mit einem Stadtspaziergang weiter.

Plätze frei Was Sie schon immer über das älteste Filmstudio der Welt wissen wollten (F21-1A002D)

Mi. 12.05.2021 12:30 - 13:15 Uhr
Dozent: Sebastian Stielke

Die Geschichte von Studio Babelsberg ist eng mit der Entstehung berühmter Filme verbunden. "Der Blaue Engel" mit Marlene Dietrich und Fritz Langs "Metropolis" wurden hier gedreht. Wussten Sie, dass hier aktuell an "Erweiterter Realität" geforscht wird?
Sebastian Stielke, Schauspieler, Potsdam-Spezialist und Filmexperte entführt Sie in die Geschichte und Gegenwart der Babelsberger Film- und Medienwelt. Sie erfahren spannende Details über die Errichtung des ersten Filmateliers 1911 und den Medienstandort, der heute zu den größten und modernsten in Europa gehört und dank Tradition und Innovation sowie nationaler und internationaler Produktionen mit Starbesetzung eine weltweit bedeutende Marke darstellt.

Plätze frei Potsdam für Einsteiger (W21-1B304)

Eine Reihe für "neue" und "alte" Potsdamer

Fr. 28.05.2021 (17:30 - 20:45 Uhr) - So. 06.06.2021
Dozentin: Birgit Ritschel

Sind Sie erst vor Kurzem nach Potsdam gezogen oder haben endlich die Gelegenheit, sich mit Ihrer Heimatstadt näher vertraut zu machen? Dann sind Sie in diesem fünfteiligen Kurs genau richtig!
Hier finden Sie die Antworten darauf, in welchen Schritten sich die Stadt entwickelt hat und wie die Hohenzollern sie beeinflussten. Sie erfahren, warum es in Potsdams Innenstadt auffällig breite Straßen und großzügige Freiflächen gibt oder warum die heutige Flaniermeile nicht das historische Zentrum ist. Aber auch die spannende Geschichte der Vorstädte kommt nicht zu kurz. Es wird erzählt, wie aus Obst- und Gemüseanbaugebieten vornehme Villenviertel entstanden, wann der südamerikanische Chimborazo einem Potsdamer Berg seinen Namen gab und was der Engländer John Barnett Humphrey mit dem Kulturstandort Schiffbauergasse zu tun hat.
Passend zur Jahreszeit werden im Dezember zusätzlich Weihnachtsgeschichten vom königlichen Hof und aus dem Potsdamer Alltag erzählt.

04.12.2020 / 17:30 - 20:45 Uhr / VHS im Bildungsforum
05.12.2021 / 10:00 - 12:15 Uhr / Treff: Obelisk Alter Markt
06.122020 / 10:00 - 12:15 Uhr / Treff: Schloss Cecilienhof
11.12.2020 / 17:30 - 20:45 Uhr / VHS im Bildungsforum
12.12.2020 / 10:00 - 12:15 Uhr / Wasserturm Restaurant am Hauptbahnhof/Friedrich-Engels-Straße

28.05.2021 / 17:30 - 20:45 Uhr / VHS im Bildungsforum
29.05.2021 / 10:00 - 12:15 Uhr / Treff: Obelisk Alter Markt
04.06.2021 / 10:00 - 12:15 Uhr / VHS im Bildungsforum
05.06.2021 / 17:30 - 20:45 Uhr / Treff: Schloss Cecilienhof
06.06.2021 / 10:00 - 12:15 Uhr / Wasserturm Restaurant am Hauptbahnhof / Friedrich-Engels-Straße