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Fremdsprachige Filme

Einen Film in der Originalfassung zu sehen, ist nicht nur atmosphärisch, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, die eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu testen. In Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam bieten wir Ihnen ab Oktober jeden Monat einen bekannten Kinofilm im Original mit Untertiteln an. Nutzen Sie die Gelegenheit!

Alle Filme werden im Filmmuseum Potsdam gezeigt:

Breite Str. 1a/Marstall, 14467 Potsdam

Kartenreservierung: 0331-27181-12, ticket@filmmuseum-potsdam.de

Eintritt: 6,- Euro, ermäßigt 5,- Euro



Bitte beachten Sie die unten angegebenen Hinweise zur Fachberatung.

R: Icíar Bollaín, D: Candela Peña, Sergi López, Nathalie Poza, E 2020, OmU, 100`
Kurz vor ihrem 45. Geburtstag beschließt Rosa, dass es Zeit für einen radikalen Wandel in ihrem Leben ist. Bisher war sie immer zuerst für andere da, ist für Kolleg*innen eingesprungen, hat den Vater betreut, sich um die Kinder des Bruders gekümmert. Knall auf Fall lässt sie ihr bisheriges Leben zurück, um sich im alten Schneiderladen ihrer Mutter in einem kleinen Küstenort den Traum vom eigenen Geschäft zu erfüllen. Doch die Nutznießer aus der Vergangenheit lassen nicht von ihr ab. Das Handy hört gar nicht mehr auf zu klingeln. Rosa beschließt, ein Zeichen zu setzen. Die turbulente, feministische Komödie besticht durch ihr herausragendes Ensemble.

Plätze frei Kinofilm in Originalfassung: Emma (H21-4A601)

Fr. 19.11.2021 19:30 - 21:45 Uhr
Dozentin:

R: Autumn de Wilde, D: Anya Taylor-Joy, Johnny Flynn, Bill Nighy, GB 2020, OmU, 132'
England, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die junge Emma Woodhouse, schön, klug und reich, führt in ihrem verschlafenen Ort die bessere Gesellschaft an. Obwohl es keine attraktivere Partie als Emma gibt, ist ihr der Richtige noch nicht begegnet. So verbringt sie ihre Zeit damit, andere zu verkuppeln. Aber trotz Emmas unbegrenzten Vertrauens in ihre Menschenkenntnis laufen ihre Verkupplungen schief. Jane Austens Klassiker in einer modernen und lebensprühenden Verfilmung: stylisch, humorvoll, opulent.

R: Jan Komasa, D: Bartosz Bielenia, Aleksandra Konieczna, Eliza Rycembe, PL 2019, OmU, 116`
Der 20-jährige Daniel hat in seinem Leben bereits viel Mist gebaut. Als er einmal wieder in einer Jugendstrafanstalt sitzt, hat er eine spirituelle Erleuchtung. Er will Priester werden, was aufgrund seiner Vorstrafen unmöglich ist. Als er nach seiner Entlassung in eine Kleinstadt geschickt wird, um dort zu arbeiten, verkleidet sich als Priester und stellt sich als neues Oberhaupt der Gemeinde vor. Mit der Ankunft des charismatischen Geistlichen beginnt sich das Dorf positiv zu verändern.

Plätze frei Kinofilm in Originalfassung: Bohnenstange / Dylda (W22-4G601)

Fr. 14.01.2022 19:30 - 21:45 Uhr
Dozentin:

R: Kantemir Balagov, D: Viktoria Miroshnichenko, Vasilisa Perelygina, Andrey Bykov, Russland 2019, OmU, 135`
Leningrad 1945: Die faschistische Belagerung ist vorüber, doch der Überlebenskampf geht weiter. Iya, eine junge Frau, hat den kleinen Sohn ihrer Freundin Masha durch den Krieg gebracht, dann geschieht ein tragisches Unglück. Als Masha in die zerstörte Stadt zurückkehrt und vom Tod ihres Sohnes erfährt, trauert sie nur kurz - zu groß ist ihr Hunger nach Leben und Zukunft. Sie will ein neues Kind, und da sie selbst nicht mehr schwanger werden kann, soll Iya ihr dabei helfen und ihre Schuld begleichen. Dylda feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes 2019 und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet

R: Paul Schrader, D: Ken Ogata, Masayuki Shionoya, Hiroshi Mikami, Japan/USA 1985, OmU, 121`
Der letzte Tag im Leben des berühmten japanischen Dichters Yukio Mishimas. Nach einem gescheiterten Putschversuch nahm dieser sich am 25. November 1970 durch rituellen Selbstmord das Leben. Kunstvoll verwoben wird die Schilderung mit biografischen Rückblenden sowie dramatisierten Auszügen aus Mishimas Romanen.

R: Louis-Julien Petit, D: Audrey Lamy, Corinne Masiero, Noémie Lvovsky, F 2019, OmU, 102`
Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen - L`Envol - nennen sich oft nach prominenten Vorbildern. Doch das L`Envol, Ankerpunkt ihres prekären Alltags, steht vor der Schließung. Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique, um ihren Schützlingen auf die Beine zu helfen. Mit dem Ensemble aus Schauspielerinnen und Frauen von der Straße ist der Film mitreißende Unterhaltung mit unvergesslichen Protagonistinnen.

R: Nanni Moretti, D: Nanni Moretti, Jennifer Beals, Renato Carpentieri, I/F 1993, OmU, 101'
In drei Episoden inszeniert und spielt Nanni Moretti sich selbst: Auf der Vespa geht es quer durchs sommerliche und menschenleere Rom. Moretti spricht mit Fremden in der Stadt, streift durch sein Lieblingsviertel Garbatella und beobachtet das bunte Treiben in den Straßen. Bald wechselt er in ruhigere Gefilde und besucht die Inseln Lampari, Stromboli und Alicudi. Ein übler Juckreiz treibt Moretti schließlich in die Hände unzähliger Ärzte und eine etwas andere Tour beginnt: von der Dermatologie zur Chemotherapie über Allergietests und chinesische Heilkunst. Ein mit Intelligenz und Humor inszenierter, liebevoller Film. Eine Hommage an die Stadt Rom und Nanni Morettis Vespa.