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Kunst-, Kulturgeschichte, Literatur


Bitte beachten Sie die unten angegebenen Hinweise zur Fachberatung.

Anmeldung möglich Literatur im Gespräch (H21-2A001)

In Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Do. 30.09.2021 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Helen Thein-Peitsch

Literatur ist nicht nur Kunst, sondern auch Produkt zeitgeschichtlicher Bedingungen. Sie entsteht und sie wirkt nie losgelöst von historischen und gesellschaftlichen Umständen. Und ist dennoch auch ein sinnlicher und sprachlicher Genuss. In einem offenen Gesprächskreis wird pro Abend über je ein Buch diskutiert, das alle gelesen haben sollten. Ziel ist es, gemeinsam der Wirkung von Literatur nachzuspüren sowie Bücher in Bezug auf aktuelle Debatten oder interessante Jubiläen zu entdecken.
Diese Bücher sind für die nächsten Termine ausgesucht worden:
30.09.21 "Neujahr" von Juli Zeh
25.11.21 "Wie hoch die Wasser steigen" von Anja Kampmann
Die Bücher für 2022 werden zur Veranstaltung im November vorgestellt und die Teilnehmenden entscheiden, welche Bücher besprochen werden. DIE AUTOREN SIND NICHT ANWESEND!
Helen Thein-Peitsch, Leiterin der Bibliothek am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, studierte Gender Studies und Jüdische Studien in Berlin und Potsdam und arbeitete die Nachlassbibliothek des ehemaligen Suhrkamp-Cheflektors Walter Boehlich auf.

Anmeldung auf Warteliste Malreise 2021 nach Sizilien - Malen und Zeichnen in Syrakus (H21-2D101)

Do. 30.09.2021 (10:00 - 14:30 Uhr) - So. 10.10.2021
Dozent: Andreas Kramer

Wir arbeiten "en plein air" in Syrakus, einem der malerischsten und geschichtsträchtigsten Orte der Welt. Spuren der Antike vermischt mit südlich-italienischem Flair geben der Stadt einen ganz besonderen Reiz. Syrakus ist ungewöhnlich reich an Motiven: barocke Kirchen, griechische Tempel, felsige Ufer, Boote im Hafen und eine ungeheure Vielzahl an Details. Allen Teilnehmenden steht es frei, für welche Mal- oder Zeichentechnik sie sich entscheiden. Die Auseinandersetzung mit der Bildkomposition gehört genauso zum Programm wie die Beschäftigung mit Mal- und Zeichentechniken. Als Unterkunft stehen uns sehr schöne geräumige Appartements in einem sensibel restaurierten Altstadthaus zur Verfügung. Wir malen und zeichnen auf der Insel Ortigia, an den Ausgrabungsstätten rund um das Griechische Theater sowie in den Räumen des weltberühmten Archäologischen Museums. Geplant sind ferner Ausflüge in das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Val di Noto, in die malerische "Schokoladenstadt" Modica, nach Rosolini sowie nach Noto selbst, dem verträumten Juwel des sizilianischen Barock.

Kosten für Übernachtung, Eintrittsgelder und Transfers (außer von und zum Flughafen):
580,00 Euro/Person im Zweiraum-Appartement
640,00 Euro/Person im Zweiraum-Appartement mit Terrasse
855,00 Euro im Einraum-Appartement, im Palazzo in der Via Salomone,
765,00 Euro/Person im großen Appartement mit Panoramablick, Palazzo am Domplatz
(alle Wohnungen verfügen über Küche bzw. Kochecke sowie Bad und WC)

Anreise: 29.09.21; Abreise: 11.10.21.
Genaue Absprachen und Informationen erfolgen auf einer Vorbereitungsveranstaltung im Januar/Februar 2021, zu der Sie schriftlich eingeladen werden.

Andreas Kramer studierte Industrial Design, Grafik und Malerei an der Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein sowie Malerei an der Accademia di Belle Arti in Venedig. Seit 1993 ist er als Dozent für Malerei, Zeichnung, Aquarell, Holzschnitt, Künstlerbuch und Gestaltungslehre tätig, u.a. am Centro Internazionale di Grafica in Venedig, an der Universität Osnabrück und Kaposvar, der Thüringischen Sommerakademie sowie der Volkshochschulen in Berlin, München und Potsdam.

Plätze frei Verliebt in Deutschland - Lyonel Feininger zum 150. Geburtstag (H21-2C005)

Do. 14.10.2021 14:00 - 15:30 Uhr
Dozentin: Dr. Gerhild H. M. Komander

Der Junge aus New York war begeistert von Deutschland und ertrotzte sich die Erlaubnis, in Hamburg zu studieren. Feininger arbeitete als freier Illustrator und Karikaturist bis er durch seine Reisen Kubisten und Brücke-Maler kennenlernte. Seine Gemälde waren sofort akzeptiert und wurden in der Sturm-Galerie in der Potsdamer Straße ausgestellt. Die Berliner Secession nahm ihn als Mitglied auf. Legendär wurden seine Fahrradreisen auf den Ostseeinseln und rund um von Weimar. 1919 rief Walter Gropius ihn an die Bauhaus-Schule. Feininger kam nach Weimar, bezog später mit seiner Familie eines der Meisterhäuser in Dessau und leitete bis 1932 die Druckwerkstätten des Bauhauses. Die Nationalsozialisten beendeten Feiningers glückliches und erfolgreiches Leben in Deutschland. In den USA fühlte er sich fremd. Seine Kunst setzte sich jedoch auch dort durch. Feiningers Werk spiegelt die Entwicklungen der Kunst seiner Zeit ebenso wie die starken Brüche, die die Menschen zwischen 1890 und 1955 erlebten.

Anmeldung auf Warteliste "Impressionismus in Russland" - Einführung in die Ausstellung (H21-2C001)

in Präsenz (Vortrag+Führung)

Mo. 18.10.2021 (17:30 - 19:00 Uhr) - Mo. 25.10.2021
Dozentin: Verena Lührsen

Das Ende des 19. Jahrhunderts war künstlerisch eine Zeit des internationalen Aufbruchs. Russische Maler waren - oft auch durch Reisen in die Kunstmetropole Paris - von den Errungenschaften des Französischen Impressionismus beeindruckt. Die neuen Malweisen und Themen inspirierten sie. Das Malen im Freien, die neuen Motive, die Bedeutung des Augenblicks und vor allem das Studium des Lichts äußerten sich in ihren Werken. Die Ausstellung zeigt die vielseitigen Aspekte des Impressionismus in Russland und die Entwicklung der späteren russischen Avantgarde.

Anmeldung möglich Gigantomanische Bauten des Stalinismus (H21-2C004)

Do. 28.10.2021 17:45 - 19:15 Uhr
Dozentin: Tanja Stern

Die gewaltigsten Denkmale, die schnellsten Flugzeuge, die höchsten, komfortabelsten Wohnkomplexe - die Vorzeigebauten des Sozialismus mussten immer Superlative sein und internationale Rekorde brechen. Besonders in der Frühzeit der sowjetischen Ära wurden gigantomanische Bauten zur Ausdrucksform einer Gesellschaft, die sich selbst als überlegen und hochinnovativ empfand. Wie die Praxis der Gesellschaft diesen Anspruch ad absurdum führte und die Gigantomanie als Lüge entlarvte, wird hier an markanten Beispielen geschildert.

Plätze frei "Impressionismus in Russland" - Einführung in die Ausstellung (H21-2C001D)

im Live-Stream (nur Vortrag)

Mo. 01.11.2021 17:30 - 19:00 Uhr
Dozentin: Verena Lührsen

Das Ende des 19. Jahrhunderts war künstlerisch eine Zeit des internationalen Aufbruchs. Russische Maler waren - oft auch durch Reisen in die Kunstmetropole Paris - von den Errungenschaften des Französischen Impressionismus beeindruckt. Die neuen Malweisen und Themen inspirierten sie. Das Malen im Freien, die neuen Motive, die Bedeutung des Augenblicks und vor allem das Studium des Lichts äußerten sich in ihren Werken. Die Ausstellung im Museum Barberini zeigt die vielseitigen Aspekte des Impressionismus in Russland und die Entwicklung der späteren russischen Avantgarde. Stimmen Sie sich mit diesem Online-Vortrag darauf ein!

Plätze frei Kinderbücher schreiben (H21-2B003D)

Online-Kurs

Sa. 06.11.2021 (10:00 - 16:30 Uhr) - So. 07.11.2021
Dozent: Dr. Jörg Wolfradt

Sie haben eine konkrete Idee für ein Bilderbuch oder ein Kinder- oder Jugendbuch im Kopf oder bereits etwas geschrieben? Dann sind Sie hier richtig. In dieser Textwerkstatt geht es um die Umsetzung Ihrer bereits vorliegenden konkreten Ideen oder eines ersten Textentwurfs in eine funktionierende Handlung, die spannend und unterhaltsam zugleich ist. Wir beschäftigen uns mit der Entwicklung stimmiger Figuren, arbeiten am Grundplot und an der Sprache (Dialoge, bildhaftes Erzählen). Wer schon vor Kursbeginn etwas zu Papier gebracht hat, kann am Samstagabend den Anfang des Textprojekts (max. 5.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) einreichen. Sie erhalten dann am Sonntag ein individuelles Feedback des Kursleiters (Lesepauschale).
Jörg Wolfradt ist Literaturwissenschaftler, zertifizierter Lese- und Literaturpädagoge und Lektor im Bereich "Kinderbuch/Belletristik". Er hat zahlreiche Bücher, Hörspiele und Theaterstücke für Kinder und Jugendliche veröffentlicht.

Anmeldung möglich Potsdam im Blick - Sichtbeziehungen der Potsdamer Innenstadt (H21-2C016)

Do. 11.11.2021 17:45 - 19:15 Uhr
Dozent: Olaf Thiede

Jeder in Potsdam kennt das Wort "Sichtachse". Sofort fällt einem die Brandenburger Straße mit dem Blick zum Brandenburger Tor ein, doch dann wird es schon etwas schwieriger. Die barocke Innenstadt hat eine Vielzahl an Sichtbeziehungen zu bieten, nicht jede erschließt sich sofort, doch alle zusammen bilden ein durchdachtes, komplexes Ordnungssystem in hoher ästhetischer Qualität. Komposition, Proportion und Zahlenrhythmus spielen hierbei eine große Rolle - "Architektur wie Musik". Der Bildvortrag des Potsdamer Malers Olaf Thiede erläutert die großen Zusammenhänge der Potsdamer Stadtkomposition mit vielen verständlichen Illustrationen.

Anmeldung möglich Adolph Menzels Kunst und Wirklichkeiten (H21-2C100D)

Vortrag im Live-Stream aus der Neuen Pinakothek

Do. 11.11.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Dr. Joachim Kaak

Adolph Menzel gilt als herausragender Vertreter des deutschen Realismus im 19. Jahrhundert. Unermüdlich zeichnend beobachtete er Menschliches und allzu Menschliches. 1996/97 verortete ihn die große Berliner Retrospektive daher auch im "Labyrinth der Wirklichkeit".
Menzel, der die lithographische Anstalt des Vaters nach dessen Tod 1832 weiterführte, erwarb 1864 das Photographische Kunst- und Verlagsinstitut Gustav Schauer für seinen Bruder. Nach dessen Tod ein Jahr später unterstützte er auch hier seine Schwägerin in der Fortführung der Geschäfte.
Menzel war also bestens mit den vervielfältigenden und abbildenden Medien der Zeit vertraut, die seinen ökonomischen Erfolg sicherten und zugleich seinen Blick auf die Dinge des Lebens prägten. Dennoch hielt er persönlich an Malerei und Graphik fest. Suchte er vielleicht doch nach symbolischen Ausdrucksmöglichkeiten jenseits der bloßen Abbildung der Wirklichkeit?
Dr. Joachim Kaak ist Referent für Malerei und Plastik in der Neuen Pinakothek.

Plätze frei Die Germanen - Ihr Name, ihre Herkunft, ihre Kunst (H21-2C006)

Do. 18.11.2021 14:00 - 15:30 Uhr
Dozentin: Dr. Gerhild H. M. Komander

Sie waren kein Volk, sondern viele Völker. Woher ihr Name stammt, ist ungewiss. Die Germanen bildeten Siedlungs-, Kult- und Sprachgemeinschaften von Menschen auch unterschiedlicher Herkunft. Entsprechend vielfältig spiegelt ihre Kunst die sagenhaften und religiösen Vorstellungen. Vieldeutige Abstraktionen und konkrete Wiedergaben ihrer Welt in Tier- und Menschengestalt zieren wertvollen Schmuck und Gerätschaften, Kleidung und Gebrauchsgegenstände. Betrachten Sie etwa tausend Jahre Geschichte Europas aus dem Blickwinkel der Germanen.

Plätze frei Literatur im Gespräch (H21-2A002)

In Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Do. 25.11.2021 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Helen Thein-Peitsch

Literatur ist nicht nur Kunst, sondern auch Produkt zeitgeschichtlicher Bedingungen. Sie entsteht und sie wirkt nie losgelöst von historischen und gesellschaftlichen Umständen. Und ist dennoch auch ein sinnlicher und sprachlicher Genuss. In einem offenen Gesprächskreis wird pro Abend über je ein Buch diskutiert, das alle gelesen haben sollten. Ziel ist es, gemeinsam der Wirkung von Literatur nachzuspüren sowie Bücher in Bezug auf aktuelle Debatten oder interessante Jubiläen zu entdecken.
Folgendes Buch wird besprochen: Anja Kampmann "Wie hoch die Wasser steigen"
DIE AUTORIN IST NICHT ANWESEND!
Bücher für 2022 werden zur Veranstaltung im November vorgestellt und die Teilnehmenden entscheiden, welche Bücher besprochen werden.
Helen Thein-Peitsch, Leiterin der Bibliothek am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, studierte Gender Studies und Jüdische Studien in Berlin und Potsdam und arbeitete die Nachlassbibliothek des ehemaligen Suhrkamp-Cheflektors Walter Boehlich auf.

Plätze frei Malerfürst und barocke Üppigkeit - Peter Paul Rubens im Spannungsfeld (H21-2C105D)

Vortrag im Live-Stream aus der Alten Pinakothek

Do. 16.12.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Dr. Mirjam Neumeister

Peter Paul Rubens gehört zu den bedeutendsten Künstlern aller Zeiten, zugleich wirken seine Bildwelten aus heutiger Sicht aus der Zeit gefallen: Die Dynamik, das Schönheitsideal, die Darstellung von Erotik und Gewalt - all das entspricht nicht mehr unbedingt den modernen Sehgewohnheiten und auch nicht dem gegenwärtig herrschenden Schönheitsempfinden. Wohl kaum ein Künstleroeuvre löst so zuverlässig heftige und sich diametral gegenüberstehende Emotionen aus.
Die Rubens-Sammlung in der Alten Pinakothek gehört zu den bedeutendsten weltweit. Der zentrale Rubens-Saal mit seinen weltbekannten Meisterwerken gehört zu den Höhepunkten jedes Besuchs in der Alten Pinakothek. Die monumentalen Formate lösen Überwältigung und Bewunderung, aber nicht immer Begeisterung aus. Warum ist das so?
Dr. Mirjam Neumeister ist Oberkonservatorin und Sammlungsleiterin Flämische Barockmalerei in der Alten Pinakothek.

Plätze frei Kreatives Schreiben (W22-2B001)

Mi. 12.01.2022 (17:00 - 19:15 Uhr) - Mi. 23.03.2022
Dozentin: Angelina Streich

Wer hat Angst vor dem leeren Blatt? Sie nicht? Dann sind Sie hier richtig! In diesem Schreibkurs gehen wir gemeinsam auf die Suche nach Ihren Geschichten und Worten. Wir werden mit geleiteten Sprachspielen, kreativen Schreibübungen und einem Einblick in die Handwerkskiste des Schreibens Ihren inneren Schriftsteller bzw. Ihre innere Schriftstellerin hervorlocken. Lassen Sie sich auf das Experiment ein, schnappen Sie sich Stift und Papier und schreiben Sie, schreiben Sie, schreiben Sie... Denn wie schon Mark Twain wusste: "Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Worte weglassen".

Plätze frei Künstlerin, Insektenforscherin, Unternehmerin - Maria Sibylla (W22-2C007)

Do. 20.01.2022 14:00 - 15:30 Uhr
Dozentin: Dr. Gerhild H. M. Komander

Als Blumen- und Insektenmalerin ist sie weltweit berühmt geworden: Maria Sibylla Merian (1647-1717), die jüngste Tochter von Matthäus und Johanna Sybilla Merian. Der Vater ist Kupferstecher, der Stiefvater Maler. Da liegt es nahe, dass das Kind den eigenen Neigungen zur Kunst und Wissenschaft entsprechen darf. Sie beginnt, sich mit der Verwandlung der Raupen in Flügelwesen zu befassen, zeichnet und malt sie in ihrer natürlichen Umgebung - und wird berühmt. Ihr erstes Buch erscheint 1675. 1699 setzt Merian eine Reise nach Surinam durch. Ihre Beobachtungen erscheinen 1705 in einem prächtigen Band. Ihre Bilder faszinieren bis heute ein breites Publikum.

Plätze frei Literatur im Gespräch (W22-2A003)

In Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Do. 27.01.2022 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Helen Thein-Peitsch

Literatur ist nicht nur Kunst, sondern auch Produkt zeitgeschichtlicher Bedingungen. Sie entsteht und sie wirkt nie losgelöst von historischen und gesellschaftlichen Umständen. Und ist dennoch auch ein sinnlicher und sprachlicher Genuss. In einem offenen Gesprächskreis wird pro Abend über je ein Buch diskutiert, das alle gelesen haben sollten. Ziel ist es, gemeinsam der Wirkung von Literatur nachzuspüren sowie Bücher in Bezug auf aktuelle Debatten oder interessante Jubiläen zu entdecken. DIE AUTOREN SIND NICHT ANWESEND!
Die Bücher für die Termine 17.03./19.05./25.08.22 werden zur Gesprächsrunde am 27.01.22 gemeinsam ausgewählt.
Helen Thein-Peitsch, Leiterin der Bibliothek am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, studierte Gender Studies und Jüdische Studien in Berlin und Potsdam und arbeitete die Nachlassbibliothek des ehemaligen Suhrkamp-Cheflektors Walter Boehlich auf.

Plätze frei Potsdamer Baustile (W22-2C017)

Do. 27.01.2022 17:45 - 19:15 Uhr
Dozent: Olaf Thiede

Dieser Bildvortrag zeigt die Potsdamer Stadtarchitektur vom Barock über die Gründerzeit und den Expressionismus bis zur allgemeinen Moderne der Jetztzeit und erläutert an Hand von Einzelbeispielen, vielen Details und Einblicken die stilkundliche Entwicklung und die Bedeutung von Fassadenornamentik. Das Augenmerk gilt hierbei nicht den hinlänglich bekannten Kirchen und Schlössern, sondern den eher unauffälligen und unbekannten bürgerlichen und gesellschaftlichen Gebäuden der Stadt.

Anmeldung möglich Verrückt nach Angelika... Die Malerin Angelika Kauffmann (W22-2C008)

Do. 17.02.2022 14:00 - 15:30 Uhr
Dozentin: Dr. Gerhild H. M. Komander

Powerfrau und Influencerin würde sie in unsereren Tagen genannt: Angelika Kauffmann, die als "weiblicher Raffael" umschwärmt und verehrt wurde und 1807 ein Begräbnis erhielt, wie 300 Jahre zuvor Raffael selbst. "Die ganze Welt ist Angelika-verrückt" hieß es zwischen London, Neapel und St. Petersburg. Ihre individuellen Porträts zwischen Klassizismus und Empfindsamkeit verschafften ihr größte Beliebtheit und 1762 - mit 21 Jahren - den Eintritt in die Kunstakakdemie in Florenz. Mit großem Mut wagte sie sich an die Königsdisziplin des Historienbildes und erntete noch größeren Applaus. Privat keineswegs immer glücklich erwies sich Angelika Kauffmann auch als hervorragende Geschäftsfrau. Sie gehörte zu den wenigen künstlerischen Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts und den sehr wenigen Künstlerinnen, deren Werk bis heute große Aufmerksamkeit erfährt.

Plätze frei Photographie und Impressionismus (W22-2C002)

in Präsenz (Vortrag+Führung)

Mo. 07.03.2022 (17:30 - 19:00 Uhr) - Mo. 14.03.2022
Dozentin: Dr. Claire Guinomet

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Photographie als neues Bildmedium parallel zur Vorläufern der Freilichtmalerei. So verwundert es nicht, dass der Impressionismus als erster Malstil en plein air zahlreiche Bezüge zu diesem Medium aufweist. Diese Aspekte werden in der Ausstellung "Eine neue Kunst. Photographie und Impressionismus" im Museum Barberini umfassend dargestellt. Im Einführungsvortrag werden neben den zentralen Themen und Fragestellungen der Ausstellung auch die Entstehungsgeschichte der Photographie sowie ihr Einfluss auf konkrete impressionistische Gemälde beleuchtet.

Plätze frei Kurzkrimi-Schreibwerkstatt (W22-2B004D)

Online-Kurs am Wochenende

Sa. 12.03.2022 (10:00 - 16:30 Uhr) - So. 13.03.2022
Dozent: Dr. Jörg Wolfradt

Ein Wald oder ein Park, ein Bahnhof oder eine Bushaltestelle - was für Verbrechen könnten sich hier abspielen, welche Figuren mit hinreichend krimineller Energie fühlen sich wohl angezogen von solchen locations? In dieser Schreibwerkstatt sondieren wir mögliche Täter und Opfer, gewinnen verschiedenen Szenerien spannende und überraschende Wendungen ab. Mit Hilfe der Techniken des "Creative Writing" entwerfen wir lebendige Figuren und dramaturgisch stimmige Plots. Teilnehmende mit und ohne Vorkenntnisse erlernen in lockerer Atmosphäre die Tricks und Kniffe des Genres. Schritt für Schritt nähern wir uns einem packenden Kurzkrimi. Zwischendurch gibt es immer wieder "Offline"-Phasen für Schreibaufgaben, so dass man nicht nur vor dem Monitor sitzt.
Jörg Wolfradt ist Literaturwissenschaftler, zertifizierter Literaturpädagoge und hat zahlreiche Bücher, Hörspiele und Theaterstücke für Kinder und Jugendliche veröffentlicht.

Plätze frei Literatur im Gespräch (W22-2A004)

In Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Do. 17.03.2022 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Helen Thein-Peitsch

Literatur ist nicht nur Kunst, sondern auch Produkt zeitgeschichtlicher Bedingungen. Sie entsteht und sie wirkt nie losgelöst von historischen und gesellschaftlichen Umständen. Und ist dennoch auch ein sinnlicher und sprachlicher Genuss. In einem offenen Gesprächskreis wird pro Abend über je ein Buch diskutiert, das alle gelesen haben sollten. Ziel ist es, gemeinsam der Wirkung von Literatur nachzuspüren sowie Bücher in Bezug auf aktuelle Debatten oder interessante Jubiläen zu entdecken. DIE AUTOREN SIND NICHT ANWESEND!
Die Bücher für die Termine 17.03./19.05./25.08.22 werden zur Gesprächsrunde am 27.01.22 gemeinsam ausgewählt.
Helen Thein-Peitsch, Leiterin der Bibliothek am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, studierte Gender Studies und Jüdische Studien in Berlin und Potsdam und arbeitete die Nachlassbibliothek des ehemaligen Suhrkamp-Cheflektors Walter Boehlich auf.

Plätze frei Grandma Moses - eine Bäuerin malt den Alltag (W22-2C009)

Do. 17.03.2022 14:00 - 15:30 Uhr
Dozentin: Dr. Gerhild H. M. Komander

Anna Mary Robertson Moses (1860-1961) wächst in einer Bauernfamilie im Staat New York auf und verbringt ihr Leben als Bäuerin inmitten einer großen Familie. Als ihr viele tägliche Arbeiten durch Gelenkerkrankungen nicht mehr möglich sind, beginnt sie zu malen. Da ist sie 75 Jahre alt. Grandma Moses, wie sie zu Hause genannt wird, malt ihre Heimat durch alle Jahreszeiten, alle Alltäglichkeiten, in allen Einzelheiten und leuchtenden Farben.
Über die naive Malerei wird einerseits gespottet, andererseits wächst das Interesse an dieser Volkskunst. Der Kunstsammler Louis Caldor wirbt beharrlich für Grandma Moses' Kunst: 1940 werden drei ihrer Bilder im Metropolitan Museum of New York ausgestellt. Das ist der Beginn einer großen Kunstkarriere, die mit dem Tod der Malerin nicht endet.

Plätze frei Photographie und Impressionismus (W22-2C002D)

im Live-Stream (nur Vortrag)

Mo. 21.03.2022 17:30 - 19:00 Uhr
Dozentin: Dr. Claire Guinomet

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Photographie als neues Bildmedium parallel zur Vorläufern der Freilichtmalerei. So verwundert es nicht, dass der Impressionismus als erster Malstil en plein air zahlreiche Bezüge zu diesem Medium aufweist. Diese Aspekte werden in der Ausstellung Eine neue Kunst. Photographie und Impressionismus im Museum Barberini umfassend dargestellt. Im Einführungskurs werden neben den zentralen Themen und Fragestellungen der Ausstellung auch die Entstehungsgeschichte der Photographie sowie ihr Einfluss auf konkrete impressionistische Gemälde beleuchtet.

Plätze frei Zeichen in der Landschaft (W22-2C018)

Do. 31.03.2022 17:45 - 19:15 Uhr
Dozent: Olaf Thiede

Türme, Alleen, Sicht- und Sonnenachsen bilden ein weitläufiges gut durchdachtes Netzwerk an Orientierung und Ästhetik in der Potsdamer Kulturlandschaft. Die Wurzeln dieses Ordnungssystems lassen sich bereits auf die römische Antike und das Mittelalter zurückführen. Barock und Aufklärung sowie die Anfänge der Wissenschaft im 19. und frühen 20. Jahrhundert setzten symbolträchtige Zeichen in die Landschaft, die es zu deuten gilt. Der Grundgedanke von Harmonie und Symbiose zwischen Menschenwerk und Natur ist zeitlos und somit auch für unsere Zeit vorbildlich und hochaktuell.

Plätze frei Zwischen Realismus und Sozialkritik - Der Maler Ilja Repin (1844 - 1930) (F22-2C010)

Do. 28.04.2022 14:00 - 15:30 Uhr
Dozentin: Dr. Gerhild H. M. Komander

Der Künstler Ilja Repin wuchs in der Ukraine auf, starb in Finnland und gilt als der international bekannteste in Russland arbeitende Maler. Er erlernte die Ikonenmalerei und studierte Kunst in St. Petersburg, besuchte die Kunstzentren Europas und studierte den Impressionismus in Paris. Doch seine Werke wurden kaum beachtet. Repin kehrte nach Russland zurück und bereiste die unterschiedlichen Regionen des Zarenreiches.
In seinen Gemälden führte er die im Ausland kennengelernten Techniken und Sichtweisen mit russischen Motiven zusammen und erneuerte die Kunst auf der Grundlage russischer Traditionen. Gerade deshalb übertrug ihm Zar Alexander III. die Leitung der Petersburger Kunstakademie. Realismus, impressionistische Lichtmalerei und eine zunehmend sozialkritische Haltung prägen das Werk Ilja Repins. Es umfasst Porträts der Zeitgenossen wie Pawel Michailowitsch Tretjakow uns Alexander Puschkin ebenso Historiengemälde, Landschaften und Bildnisse der arbeitenden Bevölkerung.

Plätze frei Literatur im Gespräch (F22-2A005)

In Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Do. 19.05.2022 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Helen Thein-Peitsch

Literatur ist nicht nur Kunst, sondern auch Produkt zeitgeschichtlicher Bedingungen. Sie entsteht und sie wirkt nie losgelöst von historischen und gesellschaftlichen Umständen. Und ist dennoch auch ein sinnlicher und sprachlicher Genuss. In einem offenen Gesprächskreis wird pro Abend über je ein Buch diskutiert, das alle gelesen haben sollten. Ziel ist es, gemeinsam der Wirkung von Literatur nachzuspüren sowie Bücher in Bezug auf aktuelle Debatten oder interessante Jubiläen zu entdecken. DIE AUTOREN SIND NICHT ANWESEND!
Die Bücher für die Termine 17.03./19.05./25.08.22 werden zur Gesprächsrunde am 27.01.22 gemeinsam ausgewählt.
Helen Thein-Peitsch, Leiterin der Bibliothek am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, studierte Gender Studies und Jüdische Studien in Berlin und Potsdam und arbeitete die Nachlassbibliothek des ehemaligen Suhrkamp-Cheflektors Walter Boehlich auf.

Plätze frei Literatur im Gespräch (S22-2A006)

In Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Do. 25.08.2022 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Helen Thein-Peitsch

Literatur ist nicht nur Kunst, sondern auch Produkt zeitgeschichtlicher Bedingungen. Sie entsteht und sie wirkt nie losgelöst von historischen und gesellschaftlichen Umständen. Und ist dennoch auch ein sinnlicher und sprachlicher Genuss. In einem offenen Gesprächskreis wird pro Abend über je ein Buch diskutiert, das alle gelesen haben sollten. Ziel ist es, gemeinsam der Wirkung von Literatur nachzuspüren sowie Bücher in Bezug auf aktuelle Debatten oder interessante Jubiläen zu entdecken.
Die Bücher für die Termine 17.03./19.05./25.08.22 werden zur Gesprächsrunde am 27.01.22 gemeinsam ausgewählt.
Helen Thein-Peitsch, Leiterin der Bibliothek am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, studierte Gender Studies und Jüdische Studien in Berlin und Potsdam und arbeitete die Nachlassbibliothek des ehemaligen Suhrkamp-Cheflektors Walter Boehlich auf.

Anmeldung auf Warteliste Malreise 2022: Finale Ligure - Malreise an die Palmenriviera (H22-2D101)

Di. 20.09.2022 (10:00 - 14:30 Uhr) - Fr. 30.09.2022
Dozent: Andreas Kramer

Im Mittelpunkt dieser Reise steht das Malen und Zeichnen "en plein air" an einigen der malerischsten Orte Liguriens. Ausgangspunkt ist Finale Ligure, einer der sympathischsten und abwechslungsreichsten Ferienorte an der Palmenriviera. Unsere Unterkunft, das Hotel Florenz, ein ehemaliges Kloster, liegt nur wenige Meter entfernt von einem der schönsten "Borghi" Italiens, dem mittelalterlichen, beschaulichen Finalborgo und nur 20 Minuten Fußweg entfernt von Strandbad Finale Marina. Auf der Außenterrasse des Hotelrestaurants treffen wir uns zum Frühstück und Abendessen. Unsere Arbeiten besprechen wir im Palmenhof. Zum Programm gehört darüber hinaus eine ausführliche Beschäftigung mit Bildgestaltung, Aquarell -, Acryl- und Zeichentechniken sowie mit den kulturgeschichtlichen Besonderheiten Liguriens. Geplant ist weiterhin ein Zeichenspaziergang zu den Burgen in unmittelbarer Nähe sowie Ausflüge in die malerischen Küstenorte Noli, Varigotti, Laigueglia, Albenga und Rapallo sowie die Besichtigung historischer Kirchen.

Kosten:
Übernachtung 480,00 Euro pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück
Einzelzimmerzuschlag 15,00 Euro pro Nacht
Halbpension kann dazugebucht werden (auch tageweise) für 14,00 Euro pro Person

Für das Besichtigungsprogramm, Transferkosten (außer vom und zum Flughafen) und Organisation fallen 210,00 Euro beim Kursleiter an.

An- und Abreise erfolgen individuell (Anreise 19.09.22; Abreise 01.10.22). Genaue Absprachen und Informationen erfolgen auf einer Vorbereitungsveranstaltung im Januar/Februar 2022, zu der Sie schriftlich eingeladen werden.

Andreas Kramer studierte Grafik und Malerei an der Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein sowie Malerei an der Accademia di Belle Arti in Venedig. Seit 1993 ist er als Dozent für Malerei, Zeichnung, Aquarell, Holzschnitt, Künstlerbuch und Gestaltungslehre tätig, u.a. am Centro Internazionale di Grafica in Venedig, an der Universität Osnabrück und Kaposvar, der Thüringischen Sommerakademie sowie der Volkshochschulen in Berlin, München und Potsdam.