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Adolph Menzel gilt als herausragender Vertreter des deutschen Realismus im 19. Jahrhundert. Unermüdlich zeichnend beobachtete er Menschliches und allzu Menschliches. 1996/97 verortete ihn die große Berliner Retrospektive daher auch im "Labyrinth der Wirklichkeit".
Menzel, der die lithographische Anstalt des Vaters nach dessen Tod 1832 weiterführte, erwarb 1864 das Photographische Kunst- und Verlagsinstitut Gustav Schauer für seinen Bruder. Nach dessen Tod ein Jahr später unterstützte er auch hier seine Schwägerin in der Fortführung der Geschäfte.
Menzel war also bestens mit den vervielfältigenden und abbildenden Medien der Zeit vertraut, die seinen ökonomischen Erfolg sicherten und zugleich seinen Blick auf die Dinge des Lebens prägten. Dennoch hielt er persönlich an Malerei und Graphik fest. Suchte er vielleicht doch nach symbolischen Ausdrucksmöglichkeiten jenseits der bloßen Abbildung der Wirklichkeit?
Dr. Joachim Kaak ist Referent für Malerei und Plastik in der Neuen Pinakothek.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Neuen Pinakothek statt.
Die Zugangsdaten erhalten Sie nach der Anmeldung. Achtung: Die Anmeldung ist bis 15 Uhr am Vortragstag möglich!


Kosten

entgeltfrei (keine Ermäßigung möglich)


Termin

Do. 11.11.2021, 19:30 - 21:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
Do. 11.11.2021 19:30 - 21:00 Uhr   Live-Stream