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In Sonntagsreden wird die deutsch-italienische Beziehung gemeinhin als Idylle beschworen. In Wirklichkeit vernebeln gegenseitige Stereotypen und Vorurteile, Fehlinformation und Fake News, ja zuweilen Hass und Hetze, den Blick. Italien, seit Jahrhunderten Sehnsuchtsort der Deutschen, leidet an chronischen Krankheiten: Politische Instabilität, monströse Bürokratie, schwaches Wirtschaftswachstum, wachsender Brain Drain. Und Deutschland, im Bel Paese als das Land des Pflichtbewusstseins und der Systematik, als Lokomotive, die Italien mitzieht, respektiert, schwächelt. Die Corona-Krise legt bloß, was als Defizit schon lange am Fundament von Staat und Wirtschaft sägte: Überregulierung, Reformstau, marode Infrastruktur, mangelnde Digitalisierung.
Wir wollen den Nebel lichten, ein klares Bild schaffen und analysieren, ob und wie die Beziehung nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Ein Gespräch zwischen zwei Italienkennern, der eine Journalist, der andere Ökonom. Moderation: Sabine Seeger-Regling, ehem. Italienkorrespondentin und Beraterin für EU-Fragen.

Der Vortrag findet in italienischer Sprache (mit dt. Übersetzung statt).
Die Zugangsdaten erhalten Sie nach der Anmeldung.


Kosten

0,00 € (keine Ermäßigung möglich)


Termin

Do. 26.08.2021, 18:00 - 19:30 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
Do. 26.08.2021 18:00 - 19:30 Uhr   Live-Stream