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Mit seinem im Oktober 1924 erschienenen Manifest des Surrealismus begründete der
französische Schriftsteller André Breton eine literarische und künstlerische Strömung, die
bald zur führenden internationalen Avantgarde wurde. Im Zentrum des Surrealismus stand
die Hinwendung zur Welt des Traums, des Unbewussten und Irrationalen. Die Künstlerinnen
und Künstler tauchten in das Ideenreich der Magie ein. In ihren Werken griffen sie auf
okkulte Symbole zurück und inszenierten sich als Magier, Seher und Alchemisten.
"Surrealismus und Magie. Verzauberte Moderne" ist die erste umfassende Ausstellung, die
das Interesse der Surrealisten an Magie und Mythos in den Blick nimmt. Sie spannt den
Bogen von der "metaphysischen Malerei" Giorgio de Chiricos um 1915 über Max Ernsts "Die
Einkleidung der Braut" (1940) bis zu den okkulten Bildwelten von Leonora Carrington und
Remedios Varo.
Gezeigt werden über 90 Arbeiten von etwa 20 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Werke
von Victor Brauner, Paul Delvaux, Leonor Fini, Wifredo Lam, René Magritte, André Masson,
Roberto Matta, Kurt Seligmann, Yves Tanguy und Dorothea Tanning. Zu den mehr als 30
Leihgebern gehören das Art Institute of Chicago, das Centre Pompidou in Paris, die Galleria
Nazionale in Rom, das Museo nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid, die Musés royaux
des Beaux-Arts de Belgique in Brüssel sowie das Solomon R. Guggenheim Museum in New York.
New York.


Kosten

8,00 € (keine Ermäßigung möglich)


Zeitraum

Mo. 14.11.2022 - Mo. 21.11.2022, 17:30 - 19:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
Mo. 14.11.2022 17:30 - 19:00 Uhr Am Kanal 47 Raum VHS 2-45
Mo. 21.11.2022 17:00 - 17:45 Uhr Humboldtstraße 5/6 Museum Barberini