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Zu Beginn dieses Jahrhunderts prägte unter anderem der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff "Anthropozän": Der Mensch sei durch seine Eingriffe in die Erde in einem so hohen Ausmaß zu einem geologischen Faktor geworden, dass die Ausrufung einer neuen erdwissenschaftlichen Epoche angebracht sei. Das neue Zeitalter des Menschen habe mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit werde für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein.
In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle. Sollten wir das neue Zeitalter besser als "Technozän" bezeichnen?

Die Debatte um das Anthropozän wird aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive beleuchtet. Welche Technikkonzepte werden dabei verhandelt? Welche Technikzukünfte werden entwickelt? Und gibt es eine eigene Technosphäre, die sich unabhängig von der menschlichen Gestaltungsmacht nach eigenen Regeln entwickelt?

Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum. Er ist zudem Mitglied der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Leopoldina.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).

Zugangsdaten erhalten Sie nach der Anmeldung. Achtung: Die Anmeldung ist bis 15 Uhr am Vortragstag möglich!


Kosten

0,00 € (keine Ermäßigung möglich)


Termin

Di. 26.04.2022, 19:30 - 21:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
Di. 26.04.2022 19:30 - 21:00 Uhr   Live-Stream